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Jesidische Flüchtlinge aus dem Irak im Camp Newroz. Foto: wikipedia/Rachel Unkovic/International Rescue Committee|

Vom Überleben zum Weiterleben – Jesidinnen in Deutschland

 

„Von Anfang an, als ich nach Deutschland kam, das war für mich nicht einfach. Das Land fremd, die Menschen komplett fremd, ich hatte ja eine harte Geschichte." Ende 2015 kam die damals 19-jährige Jesidin Hekeema Taha nach ihrer Flucht vor der Terrororganisation Islamischer Staat nach Deutschland. Mit rund 200.000 Mitgliedern lebt derzeit die weltweit größte jesidische Diasporagemeinschaft in Deutschland. Die meisten dieser Jesid:innen kamen 2014 als Flüchtlinge in Folge des Genozids durch die Terrororganisation Islamischer Staat.  Die aktuelle Folge des Museum Friedland Podcasts „Perspektiven“ blickt darauf, welchen Weg die Jesid:innen hinter sich haben und welche Probleme sie hier im Alltag beschäftigen.

Inzwischen gibt es bundesweit zahlreiche Initiativen und Projekte, die über die ethno-religiöse Gemeinschaft der Jesidinnen und Jesiden informieren. Zum Beispiel das Projekt FERMAN der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und des Vereins Women for Justice.

 

Redaktion: Eva Völker
Produktion: Marcel Rémy