Die Übergabe des Museumsgütesiegels mit (von rechts nach links) Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, Dr. Johannes Janssen, Stiftungsdirektor der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, Dr. Anna Haut, Wissenschaftliche Leiterin Museum Friedland, Christian Blohm, Museum Friedland, Prof. Dr. Rolf Wiese, Vorsitzender des MVNB.
Foto: Ulrich Pucknat
Museum Friedland erhält Gütesiegel des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen e.V. (MVNB).
Die Auszeichnung erfolgte am 16. März im Rahmen der Jahrestagung des Museumsverbandes in Syke. Neben dem Museum Friedland sind 14 weitere Einrichtungen aus Niedersachsen und Bremen mit dem Museumsgütesiegel ausgezeichnet worden.
„Mit dem Museum Friedland wird ein Haus mit dem Gütesiegel 2026 bis 2032 gewürdigt, das gesellschaftliche Relevanz nicht nur thematisiert, sondern lebt – als Lern-, Erinnerungs- und Begegnungsort mit klarem Profil und hoher fachlicher Expertise.“ heißt es in der Beurteilung der Fachjury.
„Im kommenden Herbst werden wir das zweite Museumsgebäude mit einer eigenen Dauerausstellung eröffnen.“ erklärt die wissenschaftliche Leiterin des Museums, Dr. Anna Haut. „Das Museumsgütesiegel bestätigt uns, dass wir für das dann gewachsene Museum sehr gut vorbereitet sind.“
Die Verleihung bildete den feierlichen Auftakt der Jahrestagung des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen e. V. (MVNB). Die ausgezeichneten Häuser stehen für die große Vielfalt der Museumslandschaft in beiden Bundesländern und zeigen, wie engagiert Museen ihren gesellschaftlichen Auftrag wahrnehmen.
„Museen sind Orte, an denen wir miteinander ins Gespräch kommen, an denen Geschichte lebendig wird und an denen wir uns als Gesellschaft immer wieder neu verorten. Die ausgezeichneten Häuser zeigen mit großem Engagement, wie verantwortungsvoll und kreativ sie diesen Auftrag erfüllen. Das Museumsgütesiegel macht diese Leistung sichtbar und stärkt die Museen in ihrer Rolle für unsere demokratische Kultur“, sagte Falko Mohrs, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.
Über das Museumsgütesiegel
Das Museumsgütesiegel basiert auf den bundesweit anerkannten „Standards für Museen“ und zeichnet Einrichtungen aus, die ihre Qualität langfristig sichern und weiterentwickeln. Die Museen durchlaufen ein strukturiertes Verfahren aus Selbstevaluation, Konzeptarbeit und Qualitätsverbesserung. Die Auszeichnung gilt für sieben Jahre und unterstützt die Häuser dabei, ihre Angebote, Vermittlungsformate und organisatorischen Strukturen nachhaltig zu stärken. Seit Einführung der Zertifizierung 2006 konnte das Museumsgütesiegel bereits an über 200 Museen vergeben werden. Ins Leben gerufen wurde das Museumsgütesiegel vom Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e. V. gemeinsam mit der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur.