Sie haben noch Fragen, möchten einen Termin buchen oder sich zunächst beraten lassen? Kontaktieren Sie uns gern!
Angela Steinhardt
Tel.: 05504/8056-204
bildung@museum-friedland.de
Die Bildungsangebote richten sich nicht nur an Schüler:innen. Die Workshops helfen auch Studierenden und Erwachsenen dabei, im privaten und Arbeitsalltag besser mit sprachlichen und kulturellen Barrieren umzugehen.
Neben geführten Rundgängen, dialogischen Führungen und fertigen Workshopmodulen bietet das Museum Friedland auch die Mögichkeit zu individuell auf die Bedürfnisse der Gruppe angepassten Vermittlungsformaten. Das Bildungsteam des Museums hilft Ihnen gern weiter.
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Angela Steinhardt
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Diese dialogisch gestaltete Überblicksführung führt interessierte Teilnehmer*innen von der Geschichte bis in die Gegenwart des Grenzdurchgangslagers. In rund 90 Minuten werden die historischen Zusammenhänge anhand individueller Biografien und mithilfe audiovisueller Medien dargestellt und den Besucher*innen dabei Raum für Fragen geboten. Auf Wunsch lassen sich thematische Schwerpunkte setzen oder besondere Interessen der Gruppe berücksichtigen. Dauer und Ablauf der Führung können nach Bedarf abgestimmt werden.
Der dialogorientierte Rundgang über das öffentlich zugängliche Gelände des Grenzdurchgangslagers Friedland vermittelt Informationen zur Aufnahme, Betreuung und Unterbringung von Menschen aus aller Welt, die über Friedland nach Deutschland kommen. Neben der aktuellen Situation werden auch bedeutende Stationen aus der 75-jährigen Geschichte des Lagers vorgestellt, die Vergangenheit und Gegenwart in Beziehung setzen. Der Rundgang bietet viel Raum für Fragen und individuelle Schwerpunkte.
Friedland ist niedersächsische Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende aus aller Welt sowie für jüdische Zuwanderer*innen aus den postsowjetischen Staaten. Zudem ist das Grenzdurchgangslager die bundesweit einzige Erstaufnahmeeinrichtung für Spätaussiedler*innen aus der ehemaligen Sowjetunion.
(weitere Themen auf Anfrage)
Das etwa dreistündige Workshop-Format richtet sich an Studierende und andere Bildungsgruppen mit vertieftem Interesse. Neben den gesellschaftspolitischen Umständen, die im Verlauf des Zweiten Weltkrieges zu Vertreibungswellen, Grenzverschiebungen und massenhaften Fluchtbewegungen geführt haben, werden die Funktionen von Grenzdurchgangslagern sowie die spezifische Entwicklung des Lagers Friedland thematisiert. Aktuelle Perspektiven auf Flucht und Migration sowie Bezüge zur heutigen Situation von Geflüchteten runden das Angebot ab.
Anhand von Biographien, Objekten und Zeitzeugenberichten werden wesentliche Inhalte von den Teilnehmer*innen selbst erarbeitet, methodisch vielfältige Zugänge eröffnet und eine reflektierte Auseinandersetzung mit der historisch-politischen Situation angeregt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Fluchtbewegungen im Umfeld des Zweiten Weltkrieges, kann aber auch individuell abgestimmt und auf die jüngere Migrationsgeschichte verlagert werden. Auf Wunsch kann der Workshop auch als digitales Format per Videokonferenz sowie auf Englisch, Russisch oder Französisch angeboten werden.
Mögliche Ergänzungen: Rundgang um das Grenzdurchgangslager, Gespräche mit karitativen Institutionen vor Ort
Zielgruppe: Studierende, Bildungsgruppen, interessierte Erwachsene
Dauer: ca. 3 Stunden
Arbeitsweise: Arbeit in Kleingruppen, Präsentation, dialogische Führung
Der fächerübergreifende Workshop für Studierende, Bildungsgruppen und interessierte Erwachsene möchte für die Wirkungsmacht von Sprache sensibilisieren und macht zudem ihre historisch-gesellschaftliche Bedingtheit bewusst. Im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) leistet das Angebot einen Beitrag, um kritisch-reflektierendes Denken mit internationalem Blick zu fördern und ist daher bewusst fächerübergreifend angelegt. Mit unterschiedlichen methodischen Zugängen soll die individuelle und selbständige Auseinandersetzung mit der Thematik angeregt und ein intensiver Diskurs der Teilnehmer*innen untereinander gefördert werden. Dabei können unterschiedliches Vorwissen und Erfahrungen berücksichtigt werden.
Mögliche Ergänzungen: Rundgang um das Grenzdurchgangslager, Gespräche mit karitativen Institutionen vor Ort
Zielgruppe: Studierende, Bildungsgruppen, interessierte Erwachsene
Dauer: ca. 3 Stunden
Arbeitsweise: Gruppenarbeit, Führung, Rollenspiel, eigene Recherche
Der auf Studierende, Bildungsgruppen und (junge) Erwachsene ausgerichtete etwa dreistündige Workshop will das Verständnis für die Ursachen von Flucht und die damit in Zusammenhang stehenden Erlebnisse fördern. Er fragt daher sowohl in historischer als auch zeitgenössischer Perspektive nach Ursachen und Ausmaß von Flucht in globaler Hinsicht. Zudem wird beleuchtet, welche Auswirkungen Fluchtbewegungen auf die Zielländer haben können und umgekehrt auch der Einfluss unseres Handelns in Deutschland auf mögliche Fluchtursachen reflektiert.
Methodisch verbindet das Angebot Rollenspiele, eigenständige Gruppenarbeit in der Ausstellung sowie informierende und reflektierende Elemente. Zudem bietet der Workshop Raum für die individuellen Voraussetzungen der Teilnehmenden und kann beispielsweise auf deren Vorwissen und Interessen abgestimmt werden.
Mögliche Ergänzungen: Rundgang um das Grenzdurchgangslager, Gespräche mit karitativen Institutionen vor Ort
Zielgruppe: Studierende, Bildungsgruppen, interessierte Erwachsene
Dauer: ca. 3 Stunden
Arbeitsweise: Gruppenarbeit, Führung, Rollenspiel, eigene Recherche