Schon vorbei? Kaum zu glauben! Anfang Juli fand die dritte und letzte Phase der diesjährigen JAZDA-Projektrunde in Friedland und Göttingen statt. Hinter uns liegt eine Woche voller Energie, Gemeinschaftsgefühl und Kreativität. Erneut kamen junge Erwachsene, die in Deutschland, Frankreich und Polen leben, für ein Seminar zu Migrationsgeschichte(n) zusammen. Auf dem Programm standen u.a. Sprachanimationen, Museumsbesuche, Workshops, Stadtrundgänge, ein Besuch im FriedlandGarten und Begegnungen mit Zeitzeug:innen. Die freie Zeit füllte die Gruppe mit Singen, Tanzen und Spielen. Die Teilnehmenden kannten sich bereits aus den ersten zwei Projektphasen, sodass sie eine gute Basis fürs gemeinsame Lernen hatten.
Im Mittelpunkt dieser Woche stand Text (in Form von Sprache oder Fotos) als Gestaltungsmittel. Die zentrale Frage nach all den bisherigen Erfahrungen lautete: Was braucht es, um in einer Migrationsgesellschaft Orte des Willkommens zu schaffen? Wie können wir selbst dazu beitragen? Die Antworten darauf waren und sind vielfältig. Einige von ihnen sowie Kunstwerke aus allen drei Projektphasen sind in der Ausstellung „Imagine Welcoming Spaces“ zu sehen, die die Teilnehmenden im Foyer des Museums Friedland eröffneten. Spätestens in diesem Moment wurde zudem deutlich: Orte des Willkommens entstehen im menschlichen Miteinander – und genau das zeichnet JAZDA aus.
Unten sehen Sie eine Aufzeichnung der Abschlussveranstaltung.